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hedgefonds-manager auswählen: was können von glück

Hedgefonds-Manager auswählen: Was Können von Glück unterscheidet

Die Auswahl eines Hedgefonds-Managers unterscheidet sich in einem entscheidenden, aber oft übersehenen Punkt von der Auswahl eines Aktien- oder Anleihefonds. Bei einem passiven Indexfonds spielt die Managerauswahl kaum eine Rolle -- die Strategie ist der Manager. Bei Hedgefonds gilt oft das Gegenteil: Der Manager, nicht die Strategiebezeichnung, ist der wichtigste Faktor dafür, was ein Anleger tatsächlich erlebt.

Das ist heute relevanter als seit Jahren. Die jüngste Streuung zwischen den besten und schlechtesten Hedgefonds-Managern, die wir in unserer Analyse dazu, weshalb Hedgefonds zurück sind, im Detail untersucht haben, zeigt, wie breit die Kluft zwischen kompetenten und weniger kompetenten Managern innerhalb derselben Strategie ausfallen kann. Eine gute Auswahl ist keine Formsache -- sie ist die Entscheidung, die den grössten Teil des Ergebnisses bestimmt.

Was macht ein Hedgefonds-Manager eigentlich?

Ein Hedgefonds-Manager verantwortet die Anlageentscheidungen des Fonds: die Auswahl von Positionen, die Steuerung des Risikos, den Einsatz von Leverage und die Umsetzung der Strategie, für die der Fonds konzipiert wurde. Eine ausführlichere Einführung dazu, was diese Vehikel sind und wie sie funktionieren, bietet unser Überblick was ein Hedgefonds ist. Die Rolle des Managers geht jedoch über die Positionsauswahl hinaus -- sie umfasst auch die operative Infrastruktur, die Risikokontrollen und das Investorenreporting, die darüber entscheiden, ob eine gute Strategie tatsächlich wie geplant umgesetzt wird.

Kriterien zur Bewertung eines Hedgefonds-Managers

Die Due Diligence bei Managern wird oft fälschlicherweise auf eine einzige Kennzahl reduziert: die historische Rendite. Ein vollständigeres Rahmenwerk betrachtet mehrere Dimensionen.

Kriterium
Worauf zu achten ist
Risikoadjustierte Erfolgsbilanz
Leistung bewertet im Verhältnis zu Volatilität und Drawdowns, nicht nur zur absoluten Rendite; Konsistenz über verschiedene Marktphasen hinweg, nicht nur in günstigen
Prozessdisziplin
Ein klar formulierter, wiederholbarer Anlageprozess statt ad hoc getroffener, nicht nachvollziehbarer Entscheidungen
Organisatorische Stabilität
Kontinuität im Team, geringe Fluktuation bei Schlüsselpersonen und eine Erfolgsbilanz, die das aktuelle Team widerspiegelt, nicht abgewandertes Talent
Interessenausgleich
Substanzielles Eigenkapital des Managers investiert neben den Anlegern; Gebührenstrukturen, die echte Leistung belohnen statt reines Kapitalwachstum
Operative Infrastruktur
Unabhängige Fondsadministration, renommierte Wirtschaftsprüfer und Prime Broker sowie robuste Risikomanagementsysteme

Kein einzelnes Kriterium genügt für sich allein. Ein Manager mit exzellenter Erfolgsbilanz, aber schwacher operativer Infrastruktur -- oder mit starker Prozessdisziplin, aber mangelhaftem Interessenausgleich -- stellt ein reales und spezifisches Risiko dar, das ein reiner Renditescreen nicht aufdeckt.

Weshalb Streuung zwischen Managern die Auswahl entscheidend macht

Innerhalb jeder Hedgefonds-Strategiekategorie -- Equity Long/Short, Event-Driven, Global Macro, Relative Value -- ist die Spanne zwischen den besten und schlechtesten Managern typischerweise deutlich grösser als die Spanne zwischen verschiedenen Strategiekategorien selbst. Das bedeutet: Die Entscheidung, welchem Manager man innerhalb einer gewählten Strategie Kapital anvertraut, ist häufig wichtiger als die Entscheidung, welche Strategie man überhaupt verfolgt.

In einem Geschäft, in dem identische Strategiebezeichnungen völlig unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen können, ist der Manager kein Umsetzungsdetail der Strategie. Der Manager ist die Strategie.

Single-Manager- versus Multi-Manager-Zugang

Anleger, die eine Managerauswahl treffen, haben grundsätzlich zwei Wege. Der erste ist die direkte Allokation zu einem einzelnen Manager, was eine gründliche, laufende Due Diligence durch den Anleger (oder dessen Berater) voraussetzt und Konzentrationsrisiko auf das Urteilsvermögen dieses einen Managers bedeutet. Der zweite Weg ist die Allokation über eine diversifizierte Struktur, die Kapital auf mehrere Manager und Strategien innerhalb eines Vehikels verteilt und so das Einzelmanagerrisiko auf Kosten einer gewissen Renditekonzentration reduziert.

Unser Leitfaden zur Diversifikation durch Fund-of-Hedge-Funds-Multi-Manager-Strategien beleuchtet diesen zweiten Weg ausführlich. Es ist der Ansatz, den Vehikel wie der AltAlpha SICAV -- Abacorum Fund verfolgen, der über mehrere zugrunde liegende Manager und Strategien allokiert, um gezielt die Abhängigkeit vom Urteilsvermögen eines einzelnen Managers zu verringern.

Warnsignale bei der Due Diligence

Bestimmte Muster erfordern besondere Vorsicht: eine Performance, die im Verhältnis zur angegebenen Strategie und den Marktbedingungen ungewöhnlich glatt verläuft, Zurückhaltung bei der Transparenz auf Positionsebene, hohe Fluktuation bei leitendem Anlagepersonal, Gebührenstrukturen ohne substanzielles investiertes Managerkapital neben dem der Anleger sowie Administratoren oder Wirtschaftsprüfer, die keine unabhängigen, etablierten Firmen sind.

Wo die Managerauswahl im breiteren Kontext alternativer Anlagen steht

Die Managerauswahl findet nicht isoliert statt -- sie ist Teil eines breiteren Ansatzes für alternative Anlagen und deren Rolle im Portfolio. Anleger, die sich speziell für Strategien interessieren, die Renditen unabhängig von der Marktrichtung erzielen sollen, finden zusätzlich Orientierung in unserem Leitfaden zu Absolute-Return-Strategien, wo die Managerauswahl eine ebenso zentrale Rolle spielt.

Wie AQUIS Capital die Managerauswahl angeht

Der Anlageprozess von AQUIS Capital basiert auf einer strukturierten, laufenden Manager-Due-Diligence über die Multi-Manager-Strategien innerhalb des Abacorum Fund. Unsere Perspektive ist geprägt durch unsere Position als Schweizer Spezialist für alternative Anlagen. Um unser Rahmenwerk zur Managerauswahl zu besprechen, kontaktieren Sie unser Team, oder erfahren Sie mehr über AQUIS Capital.

Häufig gestellte Fragen

Welche Qualifikationen benötigt ein Hedgefonds-Manager?

Es gibt keine einzelne verpflichtende Qualifikation, doch die meisten professionellen Hedgefonds-Manager verfügen über einschlägige Abschlüsse in Finanzen, Wirtschaft oder quantitativen Fächern, häufig kombiniert mit Zertifizierungen wie dem CFA, sowie typischerweise mehrjährige Erfahrung im Handel oder Portfoliomanagement, bevor sie einen Fonds eigenständig führen.

Wie werden Hedgefonds-Manager bezahlt?

Die meisten Hedgefonds-Manager werden über eine Kombination aus Management-Gebühr (üblicherweise ein Prozentsatz des verwalteten Vermögens) und Performance-Gebühr (üblicherweise ein Prozentsatz der erzielten Gewinne, oft mit einer High-Water-Mark, die verhindert, dass Performance-Gebühren auf zuvor erlittene Verluste erhoben werden) entschädigt.

Was ist der Unterschied zwischen Single-Manager- und Multi-Manager-Zugang?

Beim Single-Manager-Zugang wird direkt in den Fonds eines einzelnen Managers investiert, wodurch sowohl Chance als auch Risiko auf dessen Kompetenz konzentriert werden. Beim Multi-Manager-Zugang wird Kapital innerhalb einer Struktur auf mehrere Manager und Strategien verteilt, wodurch die Abhängigkeit vom Urteilsvermögen eines einzelnen Managers reduziert wird.

Wie bewertet man einen Hedgefonds-Manager vor einer Investition?

Eine gründliche Bewertung betrachtet die risikoadjustierte Performance über verschiedene Marktphasen hinweg, die Disziplin und Wiederholbarkeit des Anlageprozesses, die Stabilität des Teams, den Interessenausgleich durch investiertes Managerkapital sowie die Stärke der unabhängigen operativen Infrastruktur wie Administratoren und Wirtschaftsprüfer.

Dieser Artikel dient ausschliesslich allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung, Empfehlung oder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Investitionen in Hedgefonds sind mit erheblichen Risiken verbunden, einschliesslich eines möglichen Kapitalverlusts, und eignen sich möglicherweise nicht für alle Anleger. Interessierte Anleger sollten vor jeder Anlageentscheidung unabhängigen Finanz-, Rechts- und Steuerrat einholen.

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